Der Herbst ist da


Der Herbst ist da - Die richtige Ausrüstung und hilfreiche Tipps

Was brauche ich eigentlich für die Forstarbeit bei Herbsteinbruch? Worauf muss ich bei meiner Ausrüstung achten? Sind die Utensilien für meinen Anwendungsbereich geeignet? Und wie erkenne ich, ob das so ist? Wir haben die Antworten für Sie zusammen gefasst.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen, sowie Artikel zu den Bereichen

>> Pflege vor dem Einwintern Ihrer Gartengeräte

>> Laub

>> Holz

>> Bekleidung

>> Heckenschnitt


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Pflege vor dem Einwintern Ihrer Gartengeräte

Eine wintergerechte Aufbewahrung der Gartengeräte ist unabdingbar, damit Sie Ihre Helfer auch im darauf folgenden Jahr wieder ohne Probleme einsetzen können. Zunächst ist es wichtig, die Gartengeräte gründlich sauber zu machen und den Schmutz von bzw. aus den Geräten vollständig zu entfernen (auch von innen), damit sich der Dreck nicht fest setzt und sie somit sowohl Schimmel-, als auch Rostbildung vorbeugen. Vor allem bei Geräten mit mehreren Bauteilen empfiehlt es sich, das Gerät in seine einzelnen Bestandteile zu zerlegen und diese einzeln zu reinigen. So kommt man auch an die versteckteren Stellen. Verwenden Sie für den gröbsten Schmuck einen Handbesen und reinigen Sie das Gerät/die Geräteteile dann im Anschluss mit einem Lappen oder mit Tüchern. Bei der Reinigung von Geräten mit scharfen Bauteilen tragen Sie bitte unbedingt Schutzhandschuhe (VERLINKUNG). Besondere Tipps:

Kettensäge

Um im Frühjahr Startschwierigkeiten vorzubeugen, leeren Sie bitte den Tank, indem Sie die Säge so lange laufen lassen, bis Sie von alleine aus geht. 

Wasserschlauch

Bitte das gesamte Wasser aus dem Schlauch lassen, damit es durch das Einfrieren nicht ausweiten und den Schlauch beschädigen kann.

Robuste Helfer wie Rechen oder Schaufeln

Hier können auch härtere Geschütze aufgefahren werden. Verwenden Sie für die Reinigung der Schaufel ruhig eine Drahtbürste.

Stiele

Die Holzstiele ihrer Geräte kann vor dem Einwintern mit Öl eingerieben werden. Das schüzt vor Nässe.

Laub

Muss ich das Laub aufsammeln?

Jein! Rasen: Entfernen! Der Rasen braucht Licht und Sauerstoff. Das Laub würde den Rasen bedecken und ihn an der Licht- und Sauerstoffaufnahme hindern. Zusätzliche Gefahr besteht einer möglichen Fäule-, oder Schimmelbildung unter dem Laub, die dem Rasen ebenfalls schaden kann. Dies würde sich beispielsweise durch kahle Stellen oder erhöhtes Mooswachstum zeigen. Was sie gegen Kahle Stellen tun können und wie Ihren Herbstrasen am besten pflegen können, lesen Sie >> hier <<

Beete: Entfernen ODER Liegen lassen & kompostieren. Vorteil beim Liegenlassen: Ihre Beete werden vor Kälte geschützt und mit Nährstoffen versorgt, sobald sich das Laub zersetzt. Zusätzlich finden Insekten Schutz unter dem Laub.

Straße/Gehwege: Liegen gebliebenes Laub ist sehr rutschig. Fällt das Laub Ihrer Bäume auf öffentliche Wege, so sollten sie das Laub in jedem Fall entfernen, damit die Gefahr für Passanten minimiert wird.


Wann muss ich das Laub aufsammeln?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeine Antwort. Ob Sie das Laub sofort nach Herabfallen aufsammeln, oder warten bis alle Bäume die Blätter abgeworfen haben, obliegt Ihnen selbst. Beachten Sie hierbei nur den Hinweis aus dem vorherigen Textabschnitt, dass Sie Ihren Rasen in jedem Fall von Laub befreien sollten, damit er Licht & Sauerstoff aufnehmen kann. Es empfiehlt sich also, nicht allzu lange mit dem Laub sammeln zu warten. 


Wie sammel ich Laub am einfachsten? - Rechen vs. Rasenmäher

Zum Laub sammeln gibt es verschiedene Techniken. Oft wird hierzu der klassische Weg gewählt - Rechen & Laubsack. Teilweise wird zum Laub sammeln jedoch auch auf den Rasenmäher zurück gegriffen. Welche Methode sie für sich wählen, ist Ihnen überlassen. Sowohl die Rechen, als auch der Rasenmäher haben Ihre Vor- und Nachteile. So ist die Arbeit mit dem Rechen im Gegensatz zum Rasenmäher sehr leise und kann auf unterschiedlichen Untergründen durchgeführt werden. Auf der anderen Seite ist die Arbeit mit dem Rasenmäher körperlich weniger anstrengend und das Laub wird in einem Schritt gesammelt und zerkleinert. So können Sie das Laub im Nachgang direkt auf den Kompost legen, ohne es zuerst häckseln zu müssen. Liegt das Laub auf einem Gehweg oder eine Straße, eignet sich der Besen am besten, um das Laub zusammen zu kehren.


Was mache ich mit dem Laub nachdem ich es aufgesammelt habe?

- Sie können das Laub kompostieren, damit Sie es zu einem späteren Zeitpunkt als Nährstofflieferant wieder in den Beeten verteilen können. So geht's:

- Abdecken von Beetpflanzen zum Schutz vor Kälte & Frost

- Mulchen: Sparen Sie sich die Anschaffungskosten für Dünger. Verteilen Sie stattdessen das Laub in den Beeten, um es als natürliches Dünger zu verwerten. Eine ca. 10 cm hohe Laubschicht unter Bäumen, Sträuchern, Hecken oder in Beeten verteilen. Das Laub wird sich nach einer Weile zersetzt und dem Boden somit wertvolle Nährstoffe liefern.

- Bitte lassen Sie keine größeren Haufen von Laub im Garten liegen. Laubhaufen sind vor allem bei Igeln ein beliebter Unterschlupf. Da das Laub aber mit der Zeit Feuchtigkeit aufnimmt, kann es passieren, dass die Igel im Laub erfrieren.


Wie kompostiere ich Laub richtig?

1. Sammeln Sie das Laub auf

2. Im besten Fall zerkleinern Sie das Laub mit einem Häcksler

3. Legen Sie das Laub auf Ihren Komposthaufen.

4. Manche Blättersorten benötigen viel Zeit, bis sie sich zersetzen. Verwenden Sie den CHRYSAL-Schnellkomposter zur aktiven Unterstützung der natürlichen Verrottung von Garten- und Küchenabfällen zu nachhaltig fruchtbarem Gartenkompost.

5. Bitte kontrollieren Sie den Kompostiervorgang ab und an. Denn sobald das Laub anfängt zu schimmeln, können Sie es nicht mehr weiter verwenden.

Bekleidung

Unablässig für den Arbeitsschutz bei der Holzverarbeitung ist die sogenannte Schnittschutzbekleidung (auch persönliche Schutzausstattung oder Schutzbekleidung genannt). Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Merkmale und Unterschiede für die diese Bekleidungsstücke erläutern, damit Sie die richtige und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Wahl treffen können. Wir haben einige Beiträge für Sie erstellt, welche die wichtigsten Informationen zusammen fassen.


>> Bekleidung für Wald- und Forstarbeiten - Arten der Schutzkleidung und deren Eigenschaften und Kennzeichnungen.

>> Was bedeutet die verschiedenen KWF-Prüfsiegel? - Die KWF Prüfsiegel zertifizieren Ihre Bekleidung. Doch welche Bedeutung steckt hinter den einzelnen Siegeln?

>> Bedeutung der verschiedenen Schnittschutzklassen - Es gibt verschiedene Schnittschutzklassen. Doch was sie bedeuten und wie Sie erkennen können, welche Schnittschutzklasse für Ihren Einsatzbereich geeignet ist, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

>> Icon Symbole bei Bekleidung, Schuhen und weiterer Schutzausrüstung - Sie fragen sich, was die Icons bedeuten, die auf der Bekleidung der verschiedenen Hersteller angebracht sind? Wir erklären es Ihnen!

>> Schnittschutzstiefel / Waldarbeiterstiefel - Was muss bei der Wahl des Schnittschutzstiefels beachtet werden und welche Unterschiede gibt es überhaupt?

>> Die Vorteile eines PROTOS Helmes - PROTOS gehört zum Hersteller PFANNER und entwickelte Schutzhelme. Lesen Sie hier, weshalb Sie mit einem PROTOS Helm die richtige Wahl treffen.

Heckenschnitt

Die Hecken wachsen und beanspruchen immer mehr Platz Ihres Gartens? Womöglich wachsen Sie sogar auf Gehwege und müssen daher beigeschnitten werden? Sie möchten Ihrer Hecke einen pflegenden Formschnitt verpassen, damit Sie dichter wird? Oder Sie möchten eine ganze Hecke radikal zurückschneiden? Was Sie dabei beachten sollten und welche Ausrüstung Sie benötigen, lesen Sie in diesem Beitrag:

Wann darf ich Hecken schneiden?

Der starke Heckenschnitt ist seit 2010 durch das Bundesnaturschutzgesetz § 39 Abs. 5 (BNatSchG) von Anfang Oktober bis Ende Februar erlaubt. Verboten ist es dementsprechend von Anfang März bis Ende September. Grund dafür sind unter anderem die Vögel, welche sich besonders in dichten Hecken gerne einnisten. Ausnahme: Ein schonender und pflegender Beischnitt der Hecken ist ganzjährig erlaubt. Sie sollten jedoch trotzdem unbedingt vorsichtig sein und die Hecke vorher genau begutachten, um brütende Vögel frühzeitig sehen zu können. Sofern Sie Vögel sichten, müssen Sie Ihr Vorhaben um ein paar Wochen verschieben. Sie sollten dieses Gesetzt bei Ihrem Heckenschnitt unbedingt beachten, da ansonsten hohe Geldstrafen anfallen können.


Wann ist der beste Zeitpunkt, meine Hecke zu schneiden?

Beim Heckenschnitt sollte kein Frost mehr da sein. Am besten eignet sich also das Frühjahr nach der Winterzeit für einen umfangreichen Schnitt (Achtung, ab März sind starke Schnitte verboten). Im selben Jahr können Sie dann nach Bedarf noch mal ein oder zwei Beischnitte durchführen. Solche Beischnitte sind auch von März bis Oktober erlaubt, sofern Sie dem Wohl der Pflanze dienen. Sie sollten Ihre Hecke beischneiden, damit Sie dichter wachsen kann. Auch empfiehlt sich dieser Beischnitt im Spätsommer als Vorbereitung auf den Winter.

Generell sollte es beim Heckeschneiden nicht mehr frieren, es sollte nicht zu heiß sein und die Sonne sollte nicht allzu prall strahlen. Diese Umstände könnten den frisch geschnittenen Trieben schaden.


Was brauche ich zum Hecke schneiden?

Gartenschere genügen in der Regel für kleinere Äste. Eine Heckenschere kann in verschiedenen Ausführungen je nach Anwendungsbereich ausgewählt werden. Wie groß ist die Hecke? Wie dick sind die Äste? Nach diesen Kriterien können Sie dann unter Hand,- Elektro,- Akku,- Benzin,- oder Teleskopscheren wählen. Wir haben hier eine Auswahl für Sie zusammengestellt. 

Um sich vor herumfliegenden Ästen oder Spänen zu schützen, sollten Sie eine Schutzbrille tragen. Zusätzlich sind Handschuhe von Nöten, damit Sie auch richtig Hand anlegen können und nicht durch Dornen oder spitze Äste verletzt werden. Wenn es sich um eine größere Hecke handelt, an die Sie mit einer automatisierten Heckenschere herangehen, benötigen Sie einen Gehörschutz. Die passende Bekleidung finden Sie >>hier<<.


Wie schneide ich eine Hecke richtig?

Eine Hecke sollte im besten Fall so geschnitten werden, dass sie oben schmaler ist als unten. So ist sie bei Wind & Wetter stabiler. Da man selbst beim Schneiden nicht immer den optimale Winkel & die Betrachtung zur Hecke hat, kann es passieren, dass die Hecke schief geschnitten wird. Wenn Sie Wert darauf legen, dass der Heckenschnitt eine "gerade" Nummer wird, spannen Sie vorab eine Schnur an der vorgesehenen Schnittkante entlang. Während des Schneidens behalten Sie so den Überblick.